Buchcheerleader

Foto: Kate Corell

Am Wochenende wurde es laut auf #bookstagram . Sehr laut und zwar nicht auf die schöne Weise.


Aber fangen wir mal ganz entspannt an.

Bookstagram bedeutet für mich Inspiration, Unterstützung, Spaß, Diskussionen.


Ich habe wundervolle Selfpublisher kennenlernen dürfen. Ihre Bücher genossen oder halt eben nicht. Mich in Genres eingelesen, die für mich absolut befremdlich waren und mich dann doch verliebt und neu entdeckt. Ich habe wundervolle Frauen kennenlernen dürfen und die witzigsten und intensivsten Diskussionen geführt - nicht nur über Bücher, sondern auch um die Verbreitung dieser.


Ich bezeichne mich als Buchblogger. Ich bin kein Influenza, bekomme kein Geld und will auch kein Geld für mein Hobby. Ich bewerbe mich entweder auf einen Platz in einer Bloggercrew, oder auf ein Rezensionsexemplar, oder die Autorin / der Autor kommt auf mich zu und wir kommen ins Gespräch.


Wichtig für mich ist an dieser Stelle nicht ein "kostenloses" Buch, oder ebook.

Zuerst informiere ich mich. Gefällt mir bereits ein anderes Buch und oder der Schreibstil, gefallen mir die Textschnipsel usw.

Wenn ich mich ausreichend informiert habe, der Zeitraum passt und ich auch wirklich Zeit habe, schreib ich meine Anfrage und auch direkt , was mich und meinen Blog ausmacht.

WICHTIG : bleib dir selbst treu.

In meinem Fall : Ich zeige mich nicht, meine Bilder sind in Schwarz/Weiß , ich mache keine/kaum unpackings und ich drehe auch keine Reels.

Wenn beide Seiten glücklich miteinander sind und bock auf eine Zusammenarbeit haben, dann geht der Spaß los.


Es wird gelesen, es wird fleißig geteilt und kommuniziert und es gibt ein Foto, eine Rezension und einen Blogbeitrag. Wenn es in einer Crew noch tolle Unterhaltungen gibt , hat man den Jackpot geknackt.


Hierbei kommt es nicht darauf an, ob es eine Buchbox /Bloggerbox gibt, ob es ein Print gibt oder "NUR" das eBook. Nein ...


Wertschätzung ist hier mein Zauberwort.


Meine Arbeit wird wertgeschätzt, mein Blogstil wird wertgeschätzt. Ich schätze die Zeilen und Wörter des SPlers , die Arbeit die dahintersteckt.


Ich arbeite unfassbar gerne mit Selfpublishern zusammen. Ich lese auch unfassbar gerne Bücher von Selfpublishern. Eine Bloggercrew / Rezension ist für mich auch keine Arbeit, sondern ein Vergnügen. Wenn es das nicht ist und zum Zwang wird, sollte man sich selbst hinterfragen, oder auch ggf. die Art und Weise des Autoren... auch da gibt es schwarze, sehr schwarze Schafe.


Ich hab etwas Bauchweh bekommen als ich den Satz "Ich will keine Blogger mehr" gelesen habe. Das fand ich unfassbar traurig und schade. Ich hab mich schlecht gefühlt, weil auch ich zB. noch 2 Rezensionsexemplare hier liegen habe, die bislang noch ungelesen sind. Man fängt automatisch an sich selbst zu hinterfragen. Liest man dann allerdings die Kommentare wie "Ihr könnt froh sein, dass wir Blogger das Buch kostenlos lesen" , kann ich nur fassungslos mit dem Kopf schütteln und kann / will mich nicht mit diesen "Bloggern" identifizieren. Das sind Arschlöcher. Menschen, die nehmen und nicht geben. Undankbar sind diese Personen.


Informiert euch, auch ihr Selfpublisher. Besprecht, was euch wichtig ist.

Macht von Anzeigen gebrauch und nutzt eure Rechte. Seid laut und schweigt nicht.





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